Mittelstockschirm

Mittelstockschirm
Foto: KiraYan via Twenty20

Der Mittelstockschirm sorgt auf dem Balkon, auf der Terrasse und im Garten für Schatten. Wenn das Modell perfekt auf den Einsatzzweck abgestimmt ist, handelt es sich hier um eine Investition, die sich gerade für den Sommer auszahlt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Beim Mittelstockschirm befindet sich der Mast genau mittig; er kann nicht geschwenkt werden.
  • Funktion und Schutz sind wichtiger als die Optik.
  • Bespannung, Mast und Ständer sind die wichtigsten Elemente des Mittelstockschirms.

Was den Mittelstockschirm auszeichnet

Bei dieser Schirmart befindet sich der Standfuß mittig. Anders als bei einem Schirm mit Schwenkarm muss der Mast genau dort platziert werden, wo man sich den Schatten wünscht.
Den modernen Mittelstockschirm bekommen Verbraucher in allen möglichen Varianten. Ob mit dekorativen Fransen, in Schwarz, Weiß oder Bunt, mit integrierter Beleuchtung, Kurbel und vielen anderen Features – die Bezeichnung Mittelstockschirm sagt lediglich aus, dass der Schirm nicht verstellt werden kann. Es handelt sich daher um einen klassischen Sonnenschirm, der je nach Größe überall eingesetzt wird.

Rund, eckig oder Sonderform

Klassischerweise ist der Mittelstockschirm rund. Er eignet sich besonders für kleine Balkone, die Essecke oder für die Beschattung einer Bank in der Sonne.
Der eckige Schirm kommt in einem modernen Look daher. Hinsichtlich der Funktionalität passt er am besten zu Sitzflächen auf der Terrasse. Weil der Schatten in diesem Falle ebenfalls rechteckig nach unten fällt, lassen sich Tische mitsamt Stühlen optimal schützen. Eckige Schirme gibt es besonders häufig in sehr großen Größen.
Eine bekannte Sonderform des Mittelstockschirms ist die Rochenform. Sie erinnert vom Aufbau und Aussehen her an eine Gardine oder kommt mit Lamellen daher. Weitere Sonderformen gibt es zum Beispiel mit einem dreieckigen Design. Diese Schirme sehen zwar toll aus, spenden allerdings nur in ganz bestimmten Konstellationen ausreichend Schatten – zum Beispiel, wenn der Oberkörper im Schatten und die Füße in der Sonne liegen sollen.

Diese Funktionen verbessern den Komfort

Ein geeigneter Mittelstockschirm muss flexibel ausgerichtet werden können. Er bringt zwar keinen Schwenkarm oder dergleichen mit, doch umstellen kann man ihn trotzdem. Dazu sollte der Mechanismus zum Zusammenklappen und Aufspannen leichtgängig sein.
Einen Vorteil bieten Standfüße, die sich rollen lassen oder anderweitig einfach bewegt werden können. Wenn die Sonne wandert, möchte man schließlich darauf reagieren können.
Viele Mittelstockschirme lassen sich mittig oder im Bereich des oberen Drittels abknicken. Auf diese Weise erzeugt man eine Schrägstellung des Schirmes. Steht die Sonne tief oder man ändert die Position, ist der Nutzer auf diese Weise trotzdem adäquat geschützt. Wer das gerne möchte, kann den neuen Mittelstockschirm mit dieser Funktion sogar als Sichtschutz nutzen.
Besondere Ausstattungsmerkmale sind Handkurbeln, mit welchen man den Schirm schneller zusammenklappen kann. Hier handelt es sich um ein optionales Feature. Gleiches gilt für die LED-Beleuchtung von unten, welche den Schirm zu einem echten Allroundtalent macht.
Natürlich braucht man bei Sonne kein Licht, doch abends wird der Sonnenschirm ganz einfach zur verschiebbaren Außenbeleuchtung umfunktioniert.

Preis gegen Leistung abwägen

Beim Mittelstockschirm handelt es sich um den Klassiker unter den Sonnenschirmen. Er ist daher recht günstig zu bekommen. Je kleiner, leichter und schlechter verarbeitet der Schirm ist, desto günstiger ist er.
Handelt es sich allerdings um einen Schirm, der nächstes Jahr schon nicht mehr einsatzfähig ist, spart man am falschen Ende. Zudem sollte der Hersteller offiziell dazuschreiben, dass der Schirm über einen zuverlässigen Schutz vor UV-Strahlung verfügt. Nur dann kann man einen Sonnenbrand und Sonnenschäden auf der Haut dank des Schirms verhindern.
Besondere Funktionen und hochwertige Ausfertigungen – wie zum Beispiel Schirme mit einem Mast aus Holz – sind kein Muss, aber „nice to have“. Hier muss jeder für sich selbst abwägen, ob sich der Aufpreis lohnt.

Das richtige Material beeinflusst Optik, Haltbarkeit und Komfort

Der Mast des Sonnenschirms muss stabil und langlebig sein, damit er der Witterung und der andauernden Belastung standhält. Wer sich einen besonders hochwertigen Mittelstockschirm wünscht, greift auf einen Mast aus Teakholz oder aus Eukalyptus zurück. Die Variante aus Metall ist ebenfalls stabil, optisch jedoch etwas weniger ansprechend als Holz.
Der Mast trägt die komplette Last des textilen Teils und der Krone. Deshalb müssen Verbraucher auf eine ausreichende Dicke und Stabilität achten. Gibt es Elemente zum Knicken des Schirms, sollten auch die vorhandenen Scharniere hochwertig, stabil und robust daherkommen.
Die Bespannung des Schirms muss pflegeleicht, UV-beständig und schmutzabweisend sein. Im Sommer kann es hin und wieder unerwartet regnen. Umso wichtiger, dass der Stoff ein wenig Feuchtigkeit aushält. Baumwolle ist zum Beispiel sehr empfindlich gegenüber Wasser und Schmutz – Kunstfasern sind hier zu bevorzugen.

Der richtige Ständer macht den Unterschied

Die Bespannung und der Mast sind nur zwei der Elemente, welche sich auf Funktion und Haltbarkeit auswirken. Der Ständer sorgt dafür, dass der Schirm bei leichtem bis mittelstarkem Wind nicht umfällt.
Verbraucher sollten sich überlegen, ob sie lieber Steinplatten zum Beschweren verwenden oder Wasser in den Ständer füllen wollen. Für Wasser als Element zum Beschweren eignen sich hohle Ständer aus Kunststoff oder aus einem anderen Material am besten. Ständer, die mit Steinplatten beschwert werden, bestehen aus zwei überkreuzten Streben, auf welchen die Platten platziert werden.
Optional kann man den Schirmständer dauerhaft im Boden verankern, indem man ihn verschraubt, betoniert oder mit Seilen befestigt. In dem Fall gilt es zu bedenken, dass man den Schirm nicht mehr flexibel bewegen kann.

Der UPF-Faktor als wichtiges Kriterium

Der UPF-Faktor sagt aus, ob und wenn ja wie gut der neue Mittelstockschirm vor der Sonne schützt. Auf dieses Siegel verzichten sollten Verbraucher nur, wenn ein anderes Versprechen des Herstellers aussagt, dass die Bespannung zuverlässig gegen Sonnenbrand und Co. schützt.
Man unterscheidet zwischen einem mittleren, einem hohen und einem ausgezeichneten Schutz. Die Werte für den UPF-Faktor bewegen sich je nach Einordnung zwischen 15 und 50+. Hat der Sonnenschirm einen Wert von 50+, so kommen nur noch rund 2 Prozent der Strahlung durch den Stoff. Braun wird man übrigens trotzdem – aber auf gesunde, nachhaltige Weise.

Fazit zum Mittelstockschirm

Wer sich einen komfortablen Mittelstockschirm wünscht, achtet auf Zusätze wie Kurbeln, knickbare Elemente und LEDs. Ansonsten kauft man sich einen klassischen, günstigen und dennoch stabilen Mittelstockschirm in der Größe und dem Design der Wahl. Dabei können Verbraucher nicht viel falsch machen, obwohl der Klassiker unter den Sonnenschirmen keine Unsummen kostet.