Sonnenschirm / Knickschirm

Sonnenschirm mit Knick
Knickschirme werden häufig an Balkonen genutzt | Foto: NikD51 / depositphotos.com

Der Knickschirm spendet nicht nur Schatten, sondern lässt sich individuell ausrichten, je nach Stand der Sonne. Anstatt seine Position regelmäßig zu verändern, schützt er mit einem einzigen Handgriff schnell und unkompliziert vor den Sonnenstrahlen.

Das Wichtigste zum Knickschirm in Kürze:

  • Der Knick-Sonnenschirm spendet den ganzen Tag über Schatten, ohne dass er neu positioniert werden muss.
  • Wichtig beim Kauf sind eine einfache Handhabung und eine passende Spannweite.
  • Im richtigen Design gewählt, wertet er den Außenbereich optisch auf.

Der knickbare Sonnenschirm: Eine Bereicherung für Balkon und Garten

Ein knickbarer Sonnenschirm spendet auf dem Balkon oder im Garten noch effektiver Schatten als ein herkömmliches Modell. Da er sich wie gewünscht zur Seite neigen lässt, hält er die Sonnenstrahlen fern – unabhängig von der Tageszeit. Das bedeutet: Sinkt die Sonne langsam in Richtung Horizont, wird er mit einem einzigen Handgriff schräg gestellt. Das macht ihn in seiner Funktion umso effektiver. Damit entfällt die lästige Pflicht, den Schirm neu zu positionieren, sobald die Sonne sich weiterbewegt.

Das richtige Design für den Außenbereich

Neben einer schönen Optik und einer optischen Aufwertung der Außenfläche ist es wichtig, dass der Knickschirm ausreichend Schatten spendet. Hinsichtlich Form und Farbe gibt es viele unterschiedliche Varianten, die den Balkon oder Garten gekonnt in Szene setzen: Von Modellen mit Holz-Akzenten bis hin zum klassischen Metall-Design und bunten Schirmen ist beinahe alles möglich. Auf welches Design letztlich die Wahl fällt, hängt von den persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen ab.

Optimaler Schatten mit der richtigen Größe

Damit der Knickschirm seine Hauptaufgabe erfüllen kann, muss er zwei Eigenschaften mit sich bringen. Dazu gehört, dass er einfach zu bedienen ist und der Schirm groß genug ist, um ausreichend Schatten zu spenden. Ein herkömmlicher Sonnenschirm bringt das Manko mit sich, dass er meist nur einen Teilbereich des Balkons oder der Terrasse mit Halbdunkel versorgt. Um dem entgegenzuwirken, sollte die Wahl auf ein Modell fallen, das groß genug ist um die gewünschte Fläche abzudecken. In vielen Fällen eignet sich der Sonnenschirm mit einer Schirmspannweite von 3 Metern. Wie groß genau er sein sollte, hängt jedoch von den Gegebenheiten vor Ort ab.

Die Vor- und Nachteile knickbarer Sonnenschirme

Knickbare Sonnenschirme finden sich mittlerweile in zahlreichen Gärten. Der Grund dafür: Sie sind einfach in der Handhabung und versorgen die Fläche mit ausreichend Schatten.

Vorteile:

  • Der Knickschirm bietet eine große Schattenfläche.
  • Unterschiedliche Größen bei der Auswahl des Modells.
  • Der knickbare Kopf macht die Neuausrichtung besonders einfach.

Nachteile:

  • Die Gelenke sind empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Schmutz.
  • Das hohe Gewicht großer Modelle macht einen schweren Schirmständer notwendig.
  • Sie sind teilweise sehr kostenintensiv.

Windstabil: Aber nur bei der richtigen Handhabung

Ein hochwertiger Knickschirm ist grundsätzlich ebenso stabil wie ein Sonnenschirm, der ohne Knick-Funktion auskommt. Wichtig dabei ist, dass er richtig konstruiert und aus robusten Materialien gefertigt ist. Die meisten Modelle sind windstabil bis zu einer Geschwindigkeit von 75 Kilometern pro Stunde. Allerdings erhöht sich die Anfälligkeit für den Wind, sobald sie geöffnet und gekippt sind. Das liegt daran, dass er der Luftströmung auf diese Weise eine größere Angriffsfläche bietet. Besonders wichtig ist deshalb ein ausladender und schwerer Ständer. Idealerweise verfügt er über einen Rollsockel, damit der Sonnenschirm bei Bedarf problemlos neu positioniert werden kann.
Grundsätzlich gilt: Sobald sich eine stärkere Windböe bemerkbar macht, sollte der Schirm geschlossen werden. Idealerweise wird er mit seiner Hülle überzogen, damit der Wind eine möglichst geringe Angriffsfläche vorfindet.

Lässt sich ein Knickschirm reparieren?

Fällt der Sonnenschirm bei sehr starkem Wind dennoch einmal um oder wird beschädigt, stellt sich die Frage, ob er repariert werden kann. In der Regel gibt es Dienstleister, die sich darauf spezialisiert haben, Knickschirme zu richten. Das lohnt sich in den meisten Fällen jedoch nur dann, wenn es sich um einen hochwertigen Sonnenschirm handelt. Andernfalls finden sich oftmals Ersatzteile oder ein neues Gestänge. Dadurch können Schäden in Eigenregie behoben werden. Hat der Schirm selbst eine Beschädigung, lässt er sich problemlos mit neuem Stoff beziehen. Wer in einer besonders windigen Region wohnt, profitiert davon, bereits im Vorfeld zu prüfen, ob es Ersatzteile für den Sonnenschirm gibt. Sind keine separaten Teile erhältlich, ist es oftmals sinnvoll, die Suche fortzusetzen.

Weitere Funktionen des knickbaren Sonnenschirms

Welche zusätzlichen Funktionen wichtig sind, hängt größtenteils von dem angedachten Einsatzzweck ab. Wer den Schirm beispielsweise regelmäßig mit in den Urlaub nehmen möchte, profitiert von transportablen Modellen. In diesem Fall sollte der Sonnenschirm leicht und optimalerweise zerlegbar sein. Wird er hingegen auf der Terrasse platziert, spielen diese Eigenschaften meist keine große Rolle.
Grundsätzlich ist es jedoch sinnvoll, einen Sonnenschirm mit stufenloser Schrägstellung zu wählen. Solche Modelle sind leichtgängig und komfortabel. Das Besondere: Sie lassen sich in beinahe jeder Position schräg stellen. Das macht sie besonders effektiv im täglichen Einsatz.
Zusätzlich sinnvoll ist es, wenn sich der Schirm in der Höhe verstellen lässt. Dadurch kann er ideal an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Auch hier gilt: Eine stufenlose Verstellmöglichkeit ist deutlich komfortabler und individueller.

Fazit: Der Knickschirm für mehr Komfort im Garten

Der knickbare Sonnenschirm ist eine Bereicherung für den Außenbereich. In unterschiedlichen Größen und Designs fügt er sich nahtlos in sein Umfeld ein. Das Besondere an diesem Modell: Der Schirm muss nicht neu positioniert werden, nur weil sich die Sonne am Horizont bewegt. Vielmehr reicht ein einziger Handgriff, mit dem der Kopf geknickt wird. Besonders komfortabel sind Schirme, die sich stufenlos in ihrer Neigung und Höhe verstellen lassen. Dadurch ist sichergestellt, dass sie stets den gewünschten Schatten spenden. Beim Kauf ist es wichtig, ein hochwertiges Modell aus robusten Materialien zu wählen – das garantiert eine gute Windstabilität und eine lange Lebensdauer.